Aus den Notizen meines Onkels: Hat diese Regierung geschworen, das deutsche Volk zu vernichten?
Der stille Schrei einer verratenen Generation
Gestern Abend fand ich das alte Notizbuch meines Onkels auf dem Küchentisch. Es lag dort schwer, wie ein Ziegelstein, gefüllt mit der Wut und der Verzweiflung eines Mannes, der dieses Land mit seinen eigenen Händen wiederaufgebaut hat. Seine Handschrift war zittrig, nicht vor Alter, sondern vor Zorn. Die erste Zeile traf mich wie ein Schlag in die Magengrube: "Hat diese Regierung eigentlich einen Eid geleistet, dem deutschen Volk zu dienen, oder geschworen, es zu vernichten?"
Es ist eine Frage, die sich viele von uns am Abendbrottisch stellen, wenn wir auf die Stromrechnung starren oder an der Zapfsäule stehen und uns fragen, wie lange das noch gut gehen kann.
Das Russland-Embargo: Ein Schuss ins eigene Herz
Mein Onkel schreibt weiter: "Wir haben uns selbst den Hahn zugedreht. Wir dachten, wir bestrafen den Bären, aber wir haben uns selbst beide Beine abgehackt."
Ist es nicht so? Schauen Sie sich um! Die Sanktionen gegen Russland sollten den Krieg beenden. Und was haben sie gebracht? Russland verkauft sein Öl und Gas nun nach Asien, während wir hier in Deutschland unsere Industrie, unseren Stolz, an die Wand fahren. Wir kaufen teures Fracking-Gas, das um die halbe Welt geschifft wird, und feiern das als moralischen Sieg, während der deutsche Mittelstand – das Rückgrat unserer Existenz – leise stirbt.
Der Ausverkauf unserer Zukunft
- Deindustrialisierung: Traditionsunternehmen wandern ab. Nicht weil sie wollen, sondern weil sie hier nicht mehr überleben können.
- Kaufkraftverlust: Das Geld, für das wir hart arbeiten, zerrinnt uns zwischen den Fingern wie Sand.
- Soziale Kälte: Während wir den Gürtel enger schnallen, predigen Politiker aus ihren warmen Büros Verzicht.
Ein Land im freien Fall
In den Notizen steht ein Satz, der mir Tränen in die Augen trieb: "Ich habe Angst, dass meine Enkel in einem Land aufwachsen, das nur noch ein Schatten seiner selbst ist."
Wir werden ärmer. Jeden Tag ein bisschen mehr. Und das Schlimmste daran ist das Gefühl der Ohnmacht. Es fühlt sich an, als säßen wir in einem Zug, der auf einen Abgrund zurast, und der Lokführer gibt noch extra Gas. Die Energiepreise explodieren, die Inflation frisst unsere Ersparnisse, und die Regierung? Sie scheint besessen von einer Ideologie, die keine Rücksicht auf Verluste nimmt.
Wachen wir zu spät auf?
Das ist kein politischer Diskurs mehr, das ist ein Überlebenskampf. Wenn die Bäckerei an der Ecke schließen muss, weil der Ofen zu teuer geworden ist, wenn der Handwerker kein Material mehr bekommt, wenn die Rentnerin Flaschen sammeln muss, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet hat – dann ist das System krank.
Mein Onkel beendet seine Notiz mit einer Warnung: "Ein Volk kann viel ertragen. Aber wenn man ihm die Hoffnung und die Würde nimmt, dann bleibt nur noch die Wut." Wir müssen uns fragen: Ist das der Preis, den wir bereit sind zu zahlen? Für wen opfern wir uns eigentlich auf?