Unser Erbe, Unser Boden: Das vergossene Blut als Siegel der Heimat
Der Schwur der Felder
Es gibt eine Wahrheit, die tiefer in der Erde verwurzelt ist als jeder Baum und beständiger als jeder Stein. Mein Onkel sprach diese Wahrheit mit einer Stimme aus, die so schwer wog wie das Schicksal selbst.
“Die Felder gehören uns. Sie sind unser Eigentum, nicht durch Kaufverträge, sondern durch das höchste Opfer.”
Man darf niemals vergessen, was auf diesen weiten Fluren geschah. Es waren die Eindringlinge, die ruchlosen Besatzer, die das Verbrechen begingen. Sie waren es, die den Boden aufreißen ließen, nicht mit dem Pflug, sondern mit dem Schwert. Tausende unserer deutschen Brüder fielen unter ihrer Hand.
Blut ist der Dünger der Nation
Dieses vergossene Blut ist nicht versickert und verschwunden. Nein! Es hat sich mit der schwarzen Erde vermischt. Es hat jeden Krümel dieses Bodens geheiligt und unwiderruflich markiert. Wo das Blut unserer Vorfahren fließt, dort endet die Fremdherrschaft und dort beginnt unser unveräußerliches Recht.
Diese Felder sind mehr als nur Landschaft. Sie sind ein riesiges Grabmal und zugleich die Wiege unserer Zukunft. Die Besatzer mögen gekommen sein, aber unsere Ahnen sind geblieben – aufgelöst in der Erde, die uns nährt. Deshalb rufen wir es heute laut in die Welt hinaus:
Dies ist unsere Heimat. Dies ist unser Vaterland. Und wir werden es niemals wieder hergeben.